Gesund wohnen in einem Holzhaus

Wohnen im Holzhaus ist gesund

Gründe für ein Holzhaus oder Blockhaus: Schön zu wissen, dass dabei die schöne Oberfläche nicht trügt. Denn im richtig konstruierten und gepflegten Holzhaus lebt man erwiesenermassen gesund. Mit einem  Vollholz Holzhaus oder Blockhaus kann dieser Wunsch erfüllt werden. Hier sind einige Beispiele, die belegen, weshalb Blockhäuser und Holzhäuser einen gesünderen Lebensraum hervorbringen.

Holz atmet

Die Holzfasern in Stämmen ermöglichen den Luftaustausch mit der Umgebung und wirken als natürlicher Ventilator, sofern die Wände nicht mit Lack und Farben abgeschlossen sind. Mit Holz als Baumaterial beginnt ein Holzhaus zu atmen. Das ist durchaus wörtlich zu nehmen: Weil der organische Stoff Wasserdampf aufnehmen und wieder abgeben kann, herrscht im Innern eines Holzhauses ein behagliches Wohnklima – und zwar von Anfang an, weil Holz trocken verbaut wird.

Holz isoliert

Das gibt der Feuchtigkeit im Holzhaus nach dem Einzug keine Chance. Die gute Dämmung eines zeitgemäss gebauten Holzhauses ihrerseits sorgt auf der Innenseite für behagliche Temperaturen – sommers wie winters. Blockhäuser haben eine ideale Isolierfähigkeit und erwirken eine angenehme Strahlungswärme und entsprechendes Auskühlen. Gemäss Studien der Log Home Council ist ein Stammblockhaus für 2,5% bis 15% energieeffizienter als ein Fachwerkhaus.




Holz speichert

Wir dürfen aber nicht vergessen, dass die Heizungs- und Kühlungseigenschaften des Blockstammhauses nur für hochwertige Konstruktionen gelten. Gemäss ausgeführter Studie in Kanada und in den Vereinigten Staaten kann ein  Wärmeverlust bis zum 17% in einem Blockstammhaus entstehen aufgrund schlechter Wände. Um diesen Verlust zu vermeiden, müssen die Stammwände genau zusammengesetzt werden, damit die Luft nicht durchdringen kann. Um eine bessere Isolation zu erzielen, werden P-Dichtungsprofile und Schafwolle in Nuten und Kerben eingelegt. Dies verhindert den Lufteinbruch und verbessert die Wärmeisolation der Wände. Wenn die Luft durch die Wände kommt, entgiften die Holzfasern schädliche Dämpfe und schlechten Geruch

Holz schützt

Das Wohlbefinden im Holzhaus ist von Dauer – auch ohne Chemie. Trockenes Holz zu verbauen ist der beste vorbeugende Holzschutz. Der Sachverstand gewährleistet mit der Wahl der richtigen Holzart und erprobten konstruktiven Lösungen, dass im Aussenbereich nur unter extremen Bedingungen auf schützende Chemikalien zurückgegriffen muss, die für die Bewohner eine Belastung darstellen könnte. Im Innenbereich, wo geheizt wird und die Holzfeuchte etwa 10 % nie übersteigt, ist keinerlei vorbeugende Behandlung notwendig.

Holz wächst nach

Holz nutzen heisst Verantwortung tragen. Wer sich für ein Holzhaus entscheidet, erweist aber nicht nur seiner eigenen Gesundheit einen Dienst, sondern nimmt auch Verantwortung für die Umwelt wahr, denn Holz ist ein erneuerbarer Rohstoff. Die holzwirtschaftliche Nutzung, für die ein beachtliches Potential noch gar nicht ausgeschöpft ist, verjüngt und stärkt den Wald, indem sie den gesündesten und kräftigsten Bäumen den Boden bereitet und dem Jungwuchs Raum und Licht verschafft. Sie erhält den Forst so für künftige Generationen.




Holz ist ökologisch

Das Beste für Mensch und Umwelt. Holz ist in seinem ganzen Lebenszyklus als Baustoff ein ökologisch rundum gesundes Material. Wird Holz zweckmässig verarbeitet, so ist auch seine spätere Entsorgung problemlos. Unbehandeltes Altholz ist kein Abfall; es lässt sich als kohlendioxidneutrale Energiequelle nutzen. Eigentlich ist Holz allerdings viel zu schade zum Verheizen. Viele Bauteile eines alten Holzhauses lassen sich nämlich wiederverwenden, denn die ausgezeichneten Materialeigenschaften von Holz verändern sich durch die Nutzung nicht. Andere Teile werden aufbereitet und kommen für neue Zwecke wieder auf den Bau. So oder so: Was von der Holznutzung übrig bleibt, geht zurück in den Kreislauf der Natur.

Author: UeliWittwer

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